- Installieren Sie die Pakete:
- emacs
- java
- graphviz
- gv
- tk
Unter ubuntu geht das mit:
sudo apt-get -y install emacs java graphviz gv tk
- Installieren Sie SICStus-Prolog: Die Installation ist auf der Seite https://sicstus.sics.se/download4.html erklärt.
Für die Verwendung brauchen Sie eine Lizenz. Wenn Sie Angehörige der HU-Berlin (Student*in oder Mitearbeiter*in sind, können Sie die Site-Lizenz der HU benutzen. Bitte schreiben Sie mir (von einer HU-Addresse) bzgl. der Schlüssel.
- Je nach Shell, die Sie verwenden, fügen Sie den Pfad für SICStus-Prolog bzw. ~/bin dem Suchpfad hinzu und definieren Sie ein Alias für trale.
Zum Beispiel .zshrc:
path+=('/usr/local/sicstus4.10.0/bin')
path+=('~/bin')
alias trale="trale -u -x -g -c theory.pl"
Oder .cshrc (für tcsh oder csh):
set path = (~/bin/ $path /usr/local/sicstus4.10.0/bin/)
alias trale 'trale -u -x -g -c theory.pl'
- Es müsste nun möglich sein, von einem Terminal aus sicstus aufzurufen:
sicstus
SICStus 4.10.0 (x86_64-darwin-21.6.0): Fri Dec 15 11:09:06 CET 2023
Licensed to student.hu-berlin.de
| ?-
- Installieren Sie Trale:
- Laden Sie das Trale-System herunter: https://hpsg.hu-berlin.de/Software/Trale/trale.tbz.
- Erzeugen Sie das Verzeichnis Trale und ein Unterverzeichnis für die Grammatiken:
mkdir Trale
- Entpacken Sie die Trale-Datei im Trale-Verzeichnis:
cd Trale
tar xjvf ~/Downloads/trale.tbz
- Erzeugen Sie ein lokales Verzeichnis für ausführbare Dateien:
mkdir ~/bin
Verlinken Sie die ausführbaren Dateien in ~/bin/:
cd ~/bin
ln -s ~/Trale/new-trale-git/trale
ln -s ~/Trale/new-trale-git/gralej/trunk/gralej/gralej
- Erzeugen Sie das Verzeichnis ein Unterverzeichnis für die Grammatiken:
cd ~/Trale
mkdir Grammatiken
- Laden Sie die Grammatiken herunter, mit denen Sie arbeiten wollen. Zum Beispiel die Grammatiken für den Grammatikentwicklungskurs.
- Entpacken Sie die Grammatiken im Verzeichnis
~/Trale/Grammatiken. Es folgt das Beispiel für Grammatik1:
cd ~/Trale/Grammatiken
tar xzvf ~/Downloads/grammatik1.tgz
- Setzen Sie sich in das Verzeichnis mit der Grammatik, mit der Sie arbeiten wollen. Zum Beispiel:
cd ~/Trale/Grammatiken/Grammatik1
- Rufen Sie
trale auf.
trale
Es sollte sich ein emacs-Fenster und ein gralej-Fenster öffnen. Im emacs-Fenster sollte Prolog gestartet und Trale geladen werden. Danach sollte die Grammatik aus dem Verzeichnis, in dem Sie sitzen, geladen werden. Im emacs-Fenster können Sie nun go. eingeben. Es erscheint ein Prompt: >>>. Nach diesem Prompt können Sie Sätze eingeben, die analysiert werden sollen. Ist der Satz mit der jeweiligen Grammatik analysierbar, erscheint ein Fenster mit dem Baum. Bei Grammatik1 können Sie zum Beispiel „Bellt der Hund?“ eingeben.
- Feiern Sie!
- Noch nicht genug? Sie können noch Utool installieren. Für die Lehrbuchgrammatiken brauchen Sie
das auch. Ab Kapitel 5 gibt es dort eine Semantik in Minimal Recursion Semantics (MRS). Die Formeln
lassen sich mit Utool grafisch darstellen und man kann verschiedene Lesarten, die in der
unterspezifizierten Repräsentation enthalten sind, bestimmen.
- Holen Sie das Utool-Paket von
hier und entpacken Sie es: https://github.com/coli-saar/utool/blob/master/utool-rust/README.md.
- Bewegen Sie
utool-display in das Verzeichnis ~/bin und verlinken Sie es an utool.
mv utool-display ~/bin
cd ~/bin/
ln -s utool-display utool
- Klicken Sie im Menü Server „Start server“ und „Start server on
lunch“. Der Server, der für die Berechnung der Lesarten und die Visualisierung gebraucht wird,
wird dann bei jedem Start von Utool sofort gestartet. Ein kleines grünes Viereck links unten zeigt an, dass der Server läuft.
- Wenn Sie in den Lehrbuchgrammatiken ab Grammatik 5 einen Satz mit Satzzeichen eingeben, müsste Utool
die MRS anzeigen.
- Laden Sie all Ihre Freund*innen ein und feiern Sie noch einmal!